Da ich in Bozen beruflich zu tun hatte und ich endlich einmal auf den Ritten wollte (dem Lieblingswandergebiet meiner Oma), reiste ich einen Tag früher als notwendig an und war über die Sommerhitze (39° in den Gassen von Bozen) überrascht. Daher passte es perfekt, es so zu machen wie früher die feine Gesellschaft in Südtirol: der Hitze auf dem Ritten entkommen.
Ich nahm die Seilbahn nach Oberbozen, die wie ein ganz normales Verkehrsmittel von den Einheimischen genutzt wird - und sie ist mit Gästekarte sogar kostenlos. In weniger als 5min hat man auf 1200m auf dem Rittner Hochplateau von Oberbozen.
Von dort wanderte ich gemütlich durch den Ort, über Feldwege zu den höchsten Erdpyramiden Europas, die anscheinend niemand interessierte, denn wie so oft war ich auch hier ganz alleine unterwegs.
Von dort wanderte ich durch Wald, Wiesen und Weinberge hinunter nach Bozen und genehmigte mir dann am Waltherplatz ein alkoholfreies Bier und schließlich einen Limoncello Spritz. Schön wars.





