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Thailands Süden 2024

Erholung und Ruhe auf Koh Phayam
Erholung und Ruhe auf Koh Phayam

 

Nach sehr schönen, erlebnisreichen und eindrucksvollen zwei Wochen in Kambodscha freuen wir uns, dass nun etwas Ruhe einkehrt. Die vielen und langen Busfahrten, das Leben aus dem Koffer, ständig Neues erleben ... das kann durchaus auch anstrengend sein. Reisen ist ja bekanntermaßen kein Urlaub.

 

Daher geht es nun in den Süden an die Westküste von Thailand, um dort auf zwei kleinen Inseln zuerst zur Ruhe und dann wieder in die Arbeitsroutine zu kommen.  

   

Die ersten Stationen in Nord-Thailand und Kambodscha kannst du hier nachlesen.

Station 9 - Bangkok Oder die schule des Wartens


Die Fahrt von Battambang (Kambodscha) nach Bangkok ist lang (9h), die sich v.a. am Grenzübertritt ganz schön hinzieht. Anders als bei der Hinfahrt, warten wir in einer endlosen Schlange an der Immigration. Nur langsam geht es vorwärts, doch abends gegen 22 Uhr sind wir dann endlich im Hotel.

 

Hauptaktivität am nächsten Tag ist die Visa Extension im Immigration Office. Im dritten Stock einer Mall etwas außerhalb gelegen, ist bereits am frühen Vormittag irre viel los. Gute 5 Stunden braucht es vom ersten Check der Papiere bis wir schließlich den heiß ersehnten Stempel im Pass haben, der uns erlaubt weitere 60 Tage in Thailand zu bleiben. Auch dieser Amtsakt ist ein echtes Erlebnis. 

 

An unserem vorerst letzten Tag in Bangkok warten wir v.a. auf die Abfahrt des Nachtbuses nach Ranong. Wir verbringen die Stunden mit etwas Arbeiten im Frühstückscafé, ein paar Einkäufe erledigen und relaxen im Rommaninat Park, einem ehemaligem Gefängnisgelände.

 

Jetzt freuen wir uns auf Entspannung, Sonne und Meer.

Hunderte Menschen warten auf ihre Aufenthaltsverlängerung
Hunderte Menschen warten auf ihre Aufenthaltsverlängerung
Warten auf das Boot nach Koh Phayam und die Flut
Warten auf das Boot nach Koh Phayam und die Flut

Station 10 - Koh phayam


Die Anreise nach Koh Phayam ist ebenfalls von Warten geprägt. Nach einer sehr guten Nachtbusfahrt erreichen wir um 4:30 Uhr Ranong. Als erstes geht es zum Pier, nachdem hier aber zu wenig Wasser ist, fahren wir zum nächsten. Dort saßen wir etwa 4 Stunden und warteten. Spektakulär das Beladen unseres Bootes: immer neue Transporter kamen mit Unmengen Lebensmitteln, Kartons, Bikes, Motorrollern und Gasflaschen. Völlig überladen ging es dann in 2 Stunden nach Koh Phayam. 

 

Wir beziehen unsere nette kleine Hütte im Resort Vijit und fühlen uns gleich sehr wohl.

 

Jetzt kehrt Ruhe ein. Wir lassen unsere Eindrücke zu Kambodscha sacken, genießen den fast menschenleeren Strand, essen lecker, hören den Urwaldgeräuschen zu, schwimmen im Meer, machen Spaziergänge, fahren mit dem Roller über die Insel und genießen nachts den klaren Sternenhimmel.

 

Eine entspannte Routine entsteht: Yoga, Frühstücken, Arbeiten, Strand, Gegend erkunden, Abendessen, Karten- und Backgammon spielen, früh schlafen gehen. Das tut gut.

 

Koh Phayam gefällt uns sehr gut - es hat eine gute Infrastruktur (viele Restaurants, Bars, Cafés, Shops, einen ATM, Rollerverleih, Massagen ...) ohne voll oder gar überlaufen zu wirken. Die Reisenden sind eine bunte Mischung. Alle sind auffällig nett und freundlich - wie kann es auf so einer Insel auch anders sein. Insgesamt geht es sehr gemütlich, entspannt und chillig zu. Hier könnten wir es auch einige Wochen gut aushalten.

 

Nach einer Woche geht es auf die Nachbarinsel Koh Chang, unserem langersehnten Ziel. 

Ankommen auf Koh Phayam
Ankommen auf Koh Phayam
Hängematten überall
Hängematten überall

Dschungel Highway
Dschungel Highway
Baum, der Menschen beim Tsunami gerettet hat und noch immer gewürdigt wird
Baum, der Menschen beim Tsunami gerettet hat und noch immer gewürdigt wird

Wunderschöner Strand am Bay Beach, nur wenige Menschen
Wunderschöner Strand am Bay Beach, nur wenige Menschen
Entspannen, chillen geht hier automatisch
Entspannen, chillen geht hier automatisch

Station 11 - Koh Chang


Es ist ein bisschen wie heimkommen, als wir am Pier von Koh Chang als einzige aus dem Speedboot aussteigen, mit dem Motortaxi durch den Dschungel bis in unser Koh Chang Resort fahren. Es hat sich nicht viel verändert, alles ist sehr vertraut. Die Straßen, die Pflanzen, der Geruch, die Luft, die Vogelstimmen ... und schließlich unser Resort. 

 

Koh Chang ist sehr ruhig, nur wenige Menschen sind unterwegs und wenn, dann zu Fuß. Während Koh Phayam eine Roller-Insel ist, ist Koh Chang eine Fußgängerinsel. Dadurch ist es sehr still. Die Infrastruktur ist deutlich einfacher - und das ist gut so. Sofort fahren wir noch weiter runter und sind ganz entspannt.

 

Hier genießen wir die Strände, das leckere Essen, das Wandern durch den Dschungel, die große Buddha-Figur gleich nebenan, die Bars am Strand, die seltenen Beachpartys, den Sonntags-Markt und v.a. viele nette Begegnungen.


Hier beginnen auch die Live-Seminare und Veranstaltungen. An die zwanzig werden es sein - mit Hotspot und Thai-eSIM klappt es sehr gut.


So macht mobiles Arbeiten viel Spaß.

Schnell fühlt man sich wie Robinson Crusoe
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jeden Tag schöne Strandwanderungen
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Bis man beim Minimarket ist, dauert es gute 30min durch die Natur
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Sonnenuntergang genießen ...
Sonnenuntergang genießen ...

... z.B. an der Freedom Bar
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Weite, Stille und Einsamkeit - sicher nicht für alle geeignet
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